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Wie jedes Jahr erhalten junge Wintersportbegeisterte die Chance, Wettkampfluft bei JtfO zu schnuppern. Heuer fiel das Datum auf den 14. Januar. Aber bringt dieser Tag die Sportler Olympia wirklich näher?

Erstmals sollte die Loipe am Hochhädrich, anstelle des Langlaufstadions Isny für diesen Tag genutzt werden.

Auf Grund des mangelnden Schnees wäre das Befahren unmöglich gewesen. Einen Tag zuvor wurde allerdings alles über den Haufen geworfen, sodass der Wettkampf traditionell im Langlaufstadion stattfand. Dafür musste die Loipe künstlich beschneit werden, wodurch letzten Endes ein schmaler Streifen weiß inmitten einer grünen Hügellandschaft entstand. Deshalb musste der normalerweise typische JtfO Technikparcours gestrichen werden, da die Spur einfach zu schmal war. An sich sei die Loipe aber gut gewesen. Auch der Wettervogel soll gute Laune gehabt haben, wie zwei der motivierten Sportskanonen erzählten.

Insgesamt waren Sportler aus der Grundschule, welche zum Teil das erste Mal auf den Skiern standen, bis hin zu den „Vorbildern“ aus der Ober- und Kursstufe dabei. Die Teilnehmer kamen aus Isny, Wangen, Münsingen, Leutkirch, Ratzenried und unter anderem auch aus Pfullingen und Meßstetten. Auf Grund der nicht so ganz optimalen Bedingungen musste die Strecke gekürzt und je nach Alter eine bestimmte Anzahl an Runden (zwischen zwei und sechs) zurückgelegt werden.

Gelockt durch Unterrichtsbefreiung gab es auch in diesem Jahr wieder viele verantwortungsbewusste Helfer aus der Stufe 10. Diejenigen, die nicht aktiv auf den Skiern waren, erhielten ihre Sportration an diesem Tag durch Teeverkauf, Startnummernsortieren oder dem höchst professionellen Ansagen, um die Fans der Läufer auf dem Laufenden zu halten. Als Ausgleich für die nicht gerade umweltfreundliche Beschneiung, wurden wiederverwendbare Becher genutzt. Allgemein wurde das Organisationsteam rund um Frau Kurz in den höchsten Tönen gelobt.

Ob dieser Tag generell die jungen Sportler nun einen Schritt näher an den Traum von Olympia führt, bleibt allerdings zu bezweifeln. Viele Schüler sehen es einfach als Abwechslung zum sonst eintönigen Schulalltag und wollen sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen. Andererseits können sich die Jahrgänge 2005 bis 2010 für das Landesfinale qualifizieren, was aus dem Gymnasium sogar zwei Mannschaften gelungen ist.

Auf die Frage, warum man bei JtfO mitmachen sollte, meinten die Teilnehmer, es sei eine großartige außerschulische Aktivität und ein überwältigendes Gefühl des Triumpfes, wenn man sein persönliches Ziel erreicht habe. Auch durch das Veröffentlichen der Platzierungen in der Schule wäre der Ansporn noch größer.

Abschließend waren die Langläufer der Meinung, dass die Organisation auch in diesem Jahr wieder super gewesen sei und es Spaß mache, bei dieser Veranstaltung mitzulaufen. Besonders die jüngeren Teilnehmer hätten bereits ein Spitzenniveau erreicht und seien zum Teil in wirklich guten Kadern.

Viele Gesichter wird man im nächsten Jahr wieder sehen, wenn es wieder heißt: „Jugend trainiert für Olympia“

Ergebnislisten gibt´s hier: JTFO Langlauf: Ergebnislisten

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