• 2024-03-10_Abschlussessen
Heute, an unserem letzten Tag in Rom, mussten wir schon früh unsere Zimmer räumen, Koffer packen und frühstücken. Zum Glück konnten wir unsere Koffer sicher im Hotel verstauen und danach machten wir uns auf den Weg zu den Katakomben bei der Via Appia. Wir hatten glücklicherweise einen sehr freundlichen Führer, der uns auf eine sehr humorvolle und interessante Art die antiken Gänge des unterirdischen Friedhofs der ersten Christen Roms gezeigt hat. Von dort aus sind wir zu einer der längsten erhaltenen Römerstraßen gelaufen, der Via Appia. Auf diesem Weg haben wir Rom aus einem anderen Blickwinkel sehen können. Leider hatten wir heute etwas Pech mit dem Wetter, es gab immer wieder sturzartige Wolkenbrüche. Doch in den Musei Capitolini (Kapitolinische Museen), welche viele alte Schrifttafeln, Statuen und Gemälde beherbergt, waren wir davor sicher. Besonders bekannt ist die dort ausgestellte Bronzestatue der Wölfin mit Romulus und Remus und der Kopf der Medusa. Da es unser letzter Tag in der Stadt war, hatten wir nochmals die Möglichkeit, selbstständig in die Stadt zu gehen. [...]

Wir teilten uns in Gruppen auf, doch die Mehrheit holte sich ein Eis im „Giolitti“ einer der besten Eisdielen in Rom. Anschließend trafen wir uns vor dem Pantheon, um es gemeinsam zu besichtigen. Der antike Tempel für alle Gottheiten (Pan Theon) beeindruckte uns mit seiner riesigen Kuppel sehr, welche heute noch als größte stahllose Betonkuppel der Welt gilt. Weil es zuvor geregnet hatte, sahen wir noch die Wasserpfützen unter der 9m großen Öffnung der Kuppel. Vorbei am Trevi Brunnen begannen wir unseren Spaziergang über die spanische Treppe und die Aussichtsterrasse zum Piazza del Popolo. Mit der Metro fuhren wir zurück zu unserem Hotel und gingen in ein nahegelegenes Restaurant. Wir haben unsere Abschlussessen sehr genossen und hatten sehr viel Spaß.

Nach dem Abendessen ging es mit dem Zug zum Bahnhof Tiburtina. Als wir dort angekommen waren, tauschten wir uns über unsere gemeinsame Zeit und die damit verbundenen Erfahrungen aus. Etwas später kam auch schon unser Nachtzug nach Mailand an, in dem wir etwa 7 Stunden Zeit hatten uns auszuruhen. Es war für uns alle eine neue, außergewöhnliche Erfahrung, da wir uns zu dritt sehr kleine Kabinen teilen mussten. Wir überstanden den Nachtzug verhältnismäßig gut und befinden uns jetzt nach einigen Umstiegen in einem Schweizer Postauto und fahren über den San Bernardino durch das Winterwonderland der Alpen. Nach einer Woche T-Shirt Wetter ist meterhoher Schnee für uns ein ungewohnter Anblick. Hoffentlich kommen wir bald gut an 😊

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